Logo

Es gibt Bewerber, die meinen es besonders gut, was die Gestaltung ihres Briefkopfes betrifft. Mitten hinein in ihre eigenen Kontaktdaten kopieren sie das Logo des angepeilten Arbeitgebers; im Copy-and-paste-Zeitalter ist das, technisch gesehen, ein Leichtes. So findet sich dann plötzlich das orangefarbene GfK-Zeichen zwischen Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Bewerbers wieder. Oder es leuchtet der Original-Schriftzug von Siemens, Esprit oder DHL hervor.

 

Warum wird so etwas gemacht? Vermutlich, um die besondere Identifikation mit dem Unternehmen zu demonstrieren. Oder Demut. Oder Engagement. Oder EDV-Kenntnis. Tja. Das „A“ aus der AIDA-Formel, also „Attention“ bzw. Aufmerksamkeit, wird auf diese Weise sicher erzielt. Aber nicht im positiven Sinne. Menno, so ein vermeintlicher „Hingucker“ wirkt einfach nur albern und wenig phantasievoll. Außerdem ist er verboten. Und deswegen handelt man sich mit dieser vermeintlich cleveren Idee im ungünstigsten Fall sogar Ärger ein. Der verwendete Schriftzug (oder das Logo) ist nämlich mit Sicherheit geschützt. Und zwar als Wort- oder Bild- oder Wortbildmarke; die genauen Unterschiede erklärt euch das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) auf seiner Webseite.

 

Solltet ihr also mit einem Logo aufwarten wollen, dann vermeidet jegliche Klauerei. Nehmt ein frei verfügbares Bildchen oder, noch besser, entwerft selbst eines. Achtet darauf, dass es seriös aussieht (eher sachlich als kindisch) und aussagekäftig ist. Und darauf, dass es passt – zu euch, eurem Beruf, eurer Branche. Visualisiert etwas, das euch im Job wichtig erscheint, etwa eine Einstellung, eine Tätigkeit, eine Situation. Konkrete Beispiele zeige ich hier absichtlich nicht, um den Hesse-Schrader-Effekt zu vermeiden.

 

Nur eines noch. Der Mensch schaut allgemeinhin gern auf Bilder. Ganz einfach, weil sie von seinem Hirn leicht wahrzunehmen und schnell zu verarbeiten sind. Leichter und schneller als etwa Text. Ein Text muss konzentriert gelesen werden, und das bedeutet „Anstrengung“. Der Normalmensch wendet sich als erstes also einer Abbildung oder Grafik, einem Signet, Symbol oder Foto zu. Intuitiv, bevorzugt, automatisch. Und diese Erkenntnis lässt sich gezielt nutzen. Um (positiv) aufzufallen, Kreativität zu zeigen, den Blick des Lesers zu lenken.

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Dipl.-Sozialwirtin

Barbara Späth

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