Sicher ist euch schon aufgefallen, dass in Stellenangeboten recht häufig um die Zusendung "vollständiger" Bewerbungsunterlagen gebeten wird. Vollständig heißt vollständig, egal ob per Briefpost oder auf elektronischem Wege. Das inserierende Unternehmen erwartet also: Foto, Lebenslauf und alle Zeugnisse (Zertifikate, Bestätigungen). Natürlich nicht einfach so. Nicht nackt quasi. Die Tatsache, dass man sich bewirbt, soll zusätzlich aus einem Anschreiben hervorgehen. Am besten mit Begründung, überzeugend und neugierig machend.
Viele Bewerber packen in der heutigen Zeit noch ein Deckblatt dazu, auf dem sie u. a. das Foto unterbringen (welches sich früher typischerweise auf dem Lebenslauf befand). Und / oder eine Dritte Seite, ein Profil, Referenzen, Arbeitsproben.
Die letztgenannten Extras führen uns direkt zu einem anderen Begriff. Zu den sogenannten "aussagefähigen" Unterlagen nämlich, die in Stellenangeboten auch regelmäßig gewünscht werden. Aussagefähige (oder aussagekräftige) Unterlagen müssen nicht zwingend vollständig sein; und vollständige Unterlagen sind nicht automatisch aussagefähig. Warum ist das so? (...)
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