Stellt euch vor, euer Ziel ist es, zum 3. Quartal eine unbefristete Stelle im Bratwurstmarketing zu haben. Ein bestimmtes Jahresgehalt schwebt euch dabei selbstverständlich auch vor. Ihr tut alles, was euch einfällt, um dieses definierte Ziel zu erreichen, bewerbt euch also auf verschiedenerlei Wegen in Nürnberg, Coburg, Erfurt etc.
In Nürnberg bekommt ihr zum Oktober eine Zusage, nur fällt das Gehalt etwas niedriger aus als angestrebt. Sagen wir, ihr habt das Ziel zu gefühlten 90 % erreicht. Die Wirksamkeit eurer Bemühungen (eure Effektivität) lag dann bei 90 %. Nicht schlecht! Aber: Seid ihr auch effizient vorgegangen? Auskunft hierüber gibt euch das Kosten-Nutzen-Verhältnis, die Effizienz.
Ein sich vorgenommenes Ziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreichen – das versteht man unter Effizienz. Wer will das nicht: Mit möglichst wenig Zeitaufwand die ideale Immobilie kaufen, mit möglichst wenig Nervenaufwand den idealen Lebenspartner finden, mit möglichst wenig Geldaufwand nach Australien fliegen? Eben.
Gerade bei der Stellensuche und beim Bewerben gehen viele Menschen jedoch äußerst ineffizient (unwirtschaftlich) vor. Eigenartig, nicht wahr? Sich effizient bewerben heißt: Möglichst wenig (1.) Zeit, (2.) Nerven und (3.) Geld investieren, um das vorab festgelegte Ziel zu erreichen. Betriebswirte zitieren an dieser Stelle z. B. gern den Managementwissenschaftler Peter Drucker und sagen „ökonomisches Prinzip“ dazu.
Also:
Soweit zur Effizienz. Hier. Denn das ganze Lexikon handelt davon! Inwieweit ihr euer (Stellen-)Ziel nachher tatsächlich erreicht habt, darüber gibt ein verwandtes Maß Auskunft, die Effektivität. Siehe oben.
Lest zu eurem Amüsement ruhig auch die Geschichte des Herrn F.